Zusammenfassung
- noCRM und HubSpot verfolgen zwei gegensätzliche Ansätze: Einfachheit und Handlungsorientierung versus Komplexität und eine umfassende All-in-One-Plattform.
- Mit noCRM können Vertriebsteams sofort mit dem Verkaufen beginnen, während HubSpot häufig eine längere Einrichtung und laufende Verwaltung erfordert.
- Letztlich entscheidet die Frage, was für Ihr Unternehmen wichtiger ist: Vertriebsgeschwindigkeit oder organisatorische Tiefe.
Die Wahl des richtigen Vertriebstools bedeutet nicht, sich für die Plattform mit den meisten Funktionen zu entscheiden. Entscheidend ist vielmehr, eine Lösung zu finden, die tatsächlich zu Ihrer Arbeitsweise passt – damit Ihr Team weniger Zeit mit Verwaltung und mehr Zeit mit dem Verkaufen verbringt.
Wenn Sie sich bereits mit noCRM vs. HubSpot beschäftigt haben, ist Ihnen wahrscheinlich aufgefallen, dass diese beiden Plattformen eigentlich gar nicht in derselben Kategorie konkurrieren. Die eine ist eine umfassende Enterprise-Lösung mit Marketing-Automatisierung, detaillierten Analysen und umfangreichen Reporting-Funktionen. Die andere ist ein schlankes, handlungsorientiertes Lead-Management-Tool, das speziell für Vertriebsmitarbeiter entwickelt wurde, die möglichst schnell Abschlüsse erzielen möchten.
Dieser Vergleich behandelt alle wichtigen Aspekte: Preise, Funktionen, Einrichtungsaufwand, Benutzerfreundlichkeit im Alltag und vor allem die entscheidende Frage:
Welche Vertriebsphilosophie passt am besten zu Ihrem Team?
Zwei Tools. Zwei unterschiedliche Philosophien.
Bevor wir Funktionen und Preise vergleichen, lohnt sich ein Blick darauf, warum diese beiden Plattformen überhaupt entwickelt wurden. Genau diese Grundidee bestimmt, wie sie im Alltag funktionieren.
Was noCRM ist – und was nicht
noCRM bezeichnet sich selbst als „The Anti-CRM" – und das ist weit mehr als nur ein Marketingbegriff. Es handelt sich um ein handlungsorientiertes Lead-Management-Tool, das speziell für Vertriebsmitarbeiter entwickelt wurde, die ihre Zeit lieber mit Abschlüssen als mit Dateneingabe verbringen.
Ob Einzelunternehmer, kleine B2B-Vertriebsteams, Berater, Immobilienmakler oder Telemarketing-Teams – wenn Verkaufen im Mittelpunkt steht, wurde noCRM genau dafür entwickelt.
Das macht noCRM besonders
- Einrichtung in wenigen Minuten statt mehreren Wochen. Es ist keine aufwendige Administration erforderlich. Sie können noch am selben Tag Leads erfassen und Ihre Pipeline aufbauen.
- Handlungsorientierte Benutzeroberfläche. Die verpflichtende „Nächste Aktion" sorgt dafür, dass sich Ihr Team auf den nächsten Schritt für jeden Lead konzentriert, anstatt sich in Dashboards und Berichten zu verlieren.
- Für Menschen entwickelt, die verkaufen. Mehr als 11.000 Vertriebsmitarbeiter weltweit nutzen noCRM, weil die Plattform genau die Reibungsverluste beseitigt, die klassische CRM-Systeme verursachen.
Darüber hinaus bietet noCRM:
- Lead-Erfassung aus zahlreichen Quellen (E-Mail, LinkedIn, Webformulare, Visitenkarten und sogar WhatsApp)
- intelligente Erinnerungen für Follow-ups
- einen Sales Script Generator
- Prospecting-Listen
- integrierte Angebote und Rechnungen
- eine mobile App mit Offline-Modus
- mehr als 750 Integrationen über Zapier
Die Preisstruktur ist einfach und transparent. Die Tarife beginnen in Deutschland bei 11 € pro Nutzer und Monat.
Die Grundidee ist klar:
Alles entfernen, was Vertriebsaktivitäten verlangsamt – damit Ihr Team schneller mehr Abschlüsse erzielt.
Geschwindigkeit und Einfachheit sind dabei keine Zusatzfunktionen, sondern das Fundament der gesamten Plattform.
Was HubSpot CRM ist – und was nicht
HubSpot CRM verfolgt den entgegengesetzten Ansatz.
Das Unternehmen wurde 2006 gegründet und betreut heute mehr als 200.000 Kunden in über 90 Ländern. Ziel ist es, Vertrieb, Marketing, Kundenservice und Unternehmensanalysen auf einer einzigen Plattform zusammenzuführen und eine zentrale Datenbasis für das gesamte Unternehmen bereitzustellen.
Zu den wichtigsten Stärken von HubSpot CRM gehören:
- Umfangreiche Berichte und Analysen, die Managern Transparenz über die gesamte Customer Journey verschaffen.
- Integrierte Marketing-Automatisierung, sodass E-Mail-Kampagnen, Landingpages und Lead-Nurturing nahtlos zusammenarbeiten.
- Leistungsstarke Workflow-Automatisierungen für komplexe, mehrstufige Vertriebsprozesse.
HubSpot bietet einen kostenlosen Tarif (für bis zu zwei Nutzer). Die kostenpflichtigen Tarife beginnen bei 20 € pro Nutzer und Monat.
Die Plattform eignet sich vor allem für wachstumsorientierte Unternehmen, die Vertrieb, Marketing und Kundenservice zentral steuern und sämtliche Werkzeuge unter einem Dach vereinen möchten.
Diese Funktionsvielfalt bringt allerdings zwangsläufig mehr Komplexität mit sich – und genau diese Komplexität kann im Vertriebsalltag zum größten Hindernis werden.
noCRM vs. HubSpot: Funktionen und Preise im Vergleich
Schauen wir uns nun an, wie sich beide Plattformen in den Bereichen unterscheiden, die für Vertriebsteams wirklich relevant sind.
Der Komplexitätsvergleich
Hier zeigt sich der größte Unterschied.
noCRM enthält ausschließlich Funktionen, die Prospecting und Vertrieb unmittelbar unterstützen. Klassische CRM-Systeme dagegen bringen häufig zahlreiche Module mit, die im Vertriebsalltag gar nicht benötigt werden.
Mit noCRM gibt es bewusst:
- Keine endlosen Pflichtfelder. Leads können flexibel erfasst werden, ohne Informationen eingeben zu müssen, die noch gar nicht vorliegen.
- Keine komplexe Administration. Anstatt mehrere Wochen zu konfigurieren, starten Sie direkt mit dem Verkaufen.
- Keine überladenen Dashboards. Der Fokus liegt auf konkreten Aktionen statt auf einer Flut an Kennzahlen.
- Keine lange Einarbeitung. Erfahrene Vertriebsmitarbeiter können innerhalb weniger Minuten produktiv arbeiten.
Dabei geht es nicht um einen geringeren Funktionsumfang, sondern um einen klaren Fokus.
Weniger Komplexität bedeutet weniger Hürden bei der Einführung – und genau daran scheitern viele klassische CRM-Projekte.
So fühlt sich die tägliche Arbeit mit beiden Plattformen an
- noCRM: Eine übersichtliche Pipeline mit verpflichtender „Nächster Aktion". Beim Öffnen der Anwendung sieht jeder Vertriebsmitarbeiter sofort, welcher Schritt als Nächstes erforderlich ist. Kein Wechsel zwischen verschiedenen Modulen, keine lange Suche nach Informationen. Alles dreht sich um eine einzige Frage: „Was ist meine nächste Aktion?"
- HubSpot: Ein umfassendes Dashboard mit zahlreichen Modulen, Berichten und Navigationsmöglichkeiten. Der Funktionsumfang ist groß, allerdings berichten viele Nutzer, dass Arbeitsabläufe dadurch komplexer wirken können.
Der eigentliche Unterschied besteht also darin, was Ihr Team benötigt:
Soll alles gleichzeitig sichtbar sein – oder möchten Ihre Vertriebsmitarbeiter möglichst schnell handeln?
Funktionsvergleich
Preise auf einen Blick
Preise bei jährlicher Abrechnung. Angaben basieren auf öffentlich verfügbaren Informationen (Stand Anfang 2026). Bitte prüfen Sie die aktuellen Preise direkt beim jeweiligen Anbieter.
Die tatsächlichen Kosten, über die kaum jemand spricht: Zeit
Die monatlichen oder jährlichen Lizenzkosten machen nur einen Teil der Gesamtkosten aus.
Der wahre Preis eines Vertriebstools zeigt sich daran, wie viel Zeit für Einrichtung, Schulung, laufende Verwaltung und die tägliche Nutzung benötigt wird.
Mit noCRM berichten viele Teams von einer Einarbeitung innerhalb von weniger als zehn Minuten. Dank der Pipeline mit verpflichtender „Nächster Aktion" wissen Vertriebsmitarbeiter bereits beim Öffnen der Anwendung genau, welcher Schritt als Nächstes ansteht. Es gibt keine komplizierten Konfigurationsprozesse.
HubSpot ist dagegen äußerst leistungsfähig – doch diese Leistungsfähigkeit erfordert Zeit und Ressourcen.
Bei den Professional- und Enterprise-Tarifen fallen häufig zusätzlich zu den monatlichen Gebühren Kosten für das Onboarding an. Auch nach der Einführung berichten viele Nutzer, dass komplexe Workflows und Automatisierungen kontinuierlich angepasst und optimiert werden müssen.
Gerade für kleine Vertriebsteams ist dieser Zeitaufwand häufig der entscheidende Unterschied.
Das sagen Vertriebsteams und Führungskräfte
Das schätzen Nutzer an noCRM
- ✅ Sofort einsatzbereit – keine langen Einrichtungsphasen oder komplexe Konfigurationen
- ✅ Handlungsorientierte Benutzeroberfläche, die tägliche Vertriebsaktivitäten unterstützt und Leads kontinuierlich voranbringt
- ✅ Praktisch keine Einarbeitungszeit für erfahrene Vertriebsmitarbeiter
- ✅ Transparente Preisgestaltung ohne versteckte Zusatzkosten
Das schätzen Nutzer an HubSpot
- ✅ Umfangreiche Berichts- und Analysefunktionen für datenbasierte Entscheidungen
- ✅ Integrierte Marketing-Automatisierung mit direkter Verbindung zwischen Kampagnen und Vertrieb
- ✅ Hohe Skalierbarkeit für wachsende Unternehmen und komplexe Organisationsstrukturen
- ✅ Umfangreiche Integrationen mit Drittanbietern, unter anderem Shopify
Einführung und laufende Verwaltung
noCRM: Heute starten, heute verkaufen
- Anmeldung und erster Lead noch am selben Tag – keine komplexe Einrichtung erforderlich
- Die meisten Vertriebsmitarbeiter arbeiten bereits während ihrer ersten Sitzung produktiv
- Die Philosophie der „Nächsten Aktion" sorgt jederzeit für klare Prioritäten
- Hohe Akzeptanz im Team, da die Benutzeroberfläche bewusst einfach gehalten ist
HubSpot: Erst investieren, später profitieren
- Strukturierter Implementierungsprozess, der in der Regel mehrere Wochen dauert
- Umfangreiche Schulungen – insbesondere für Automatisierungen und Reporting – sind empfehlenswert
- Regelmäßige Optimierungen werden notwendig, wenn sich Geschäftsprozesse weiterentwickeln
- Die Plattform entfaltet ihre Stärken erst nach einer vollständigen Einführung – dafür sind Zeit und Budget erforderlich
Welches Tool passt zu Ihrem Unternehmen?
Die ehrliche Antwort lautet: Keine der beiden Plattformen ist grundsätzlich „besser".
Sie wurden für unterschiedliche Arten von Vertriebsteams und Unternehmen entwickelt. Welche Lösung die richtige ist, hängt ausschließlich davon ab, wie Ihr Team im Alltag tatsächlich arbeitet.
Entscheiden Sie sich für noCRM, wenn …
- Sie Einzelunternehmer, Freelancer oder Teil eines Vertriebs- oder Telemarketing-Teams sind.
- Ihr Vertriebsprozess direkt und handlungsorientiert ist und Sie Leads möglichst schnell voranbringen möchten, anstatt komplexe abteilungsübergreifende Customer Journeys abzubilden.
- Sie innerhalb weniger Minuten mit dem Verkaufen beginnen möchten – nicht erst nach mehreren Wochen Einrichtung.
- Sie eine schlanke CRM-Lösung ohne den Verwaltungsaufwand einer Enterprise-Plattform suchen.
- Ihnen transparente und planbare Preise ohne versteckte Onboarding-Kosten wichtig sind.
- Sie möchten, dass sich Ihr Pipeline-Tool wie eine Unterstützung anfühlt – und nicht wie eine weitere Aufgabe auf Ihrer To-do-Liste.
noCRM ist die ideale Lead-Management-Software für Vertriebsteams, die ihre Energie in Abschlüsse statt in die Verwaltung eines CRM investieren möchten. Besonders geeignet ist die Plattform für Berater, Coaches, Immobilienmakler, Telemarketing-Teams und B2B-Dienstleistungsunternehmen.
Entscheiden Sie sich für HubSpot, wenn …
- Sie ein wachsendes Unternehmen führen und Vertrieb, Marketing sowie Kundenservice auf einer zentralen Plattform vereinen möchten.
- Sie umfangreiche Marketing-Automatisierung, Landingpages und E-Mail-Kampagnen benötigen, die direkt mit Ihrem CRM verbunden sind.
- Sie bereits ein eigenes Operations- oder Marketing-Team haben – oder eines aufbauen möchten –, das die Plattform betreut.
- Skalierbarkeit für Ihr Unternehmen höchste Priorität hat.
- Sie Enterprise-Reporting sowie KI-gestützte Analysen benötigen.
HubSpot CRM wurde für Unternehmen entwickelt, die umfangreiche Berichte und komplexe Analysen benötigen. noCRM wurde für Vertriebsmitarbeiter entwickelt, die schnell handeln müssen.
Fazit
Letztlich geht es nicht darum, welche Plattform objektiv „besser" ist – sondern welche Philosophie besser zu Ihrer Arbeitsweise passt.
Wenn Ihre Vertriebsmitarbeiter im Alltag mehr Zeit mit Dateneingaben verbringen als mit Kundengesprächen, kann der schlanke Ansatz von noCRM genau die richtige Lösung sein.
Benötigt Ihr Unternehmen hingegen eine vollständige Abbildung der Customer Journey – vom ersten Webseitenbesuch über Marketing und Vertrieb bis hin zum Kundenservice –, bietet HubSpot die dafür notwendige Tiefe.
Stellen Sie sich vor Ihrer Entscheidung folgende Fragen:
- Wie viel Zeit verbringt Ihr Vertriebsteam tatsächlich mit CRM-Verwaltung statt mit dem Verkaufen?
- Ist Ihr Vertriebsprozess einfach und direkt – oder komplex und mit mehreren Beteiligten verbunden?
- Legt Ihr Team mehr Wert auf Einfachheit oder auf einen möglichst großen Funktionsumfang?
Am Ende entscheidet sich die Wahl zwischen Vertriebsgeschwindigkeit und organisationsweiter Transparenz.
Nur Sie können beurteilen, welcher dieser beiden Aspekte für Ihr Unternehmen heute wichtiger ist.
Bereit für Ihre Entscheidung?
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Mehr Abschlüsse – ganz ohne CRM-Komplexität










